Mittwoch, Oktober 24, 2012

Goldener Oktober

Der Oktober zeigte sich am Wochenende 20/21 Oktober 2012 von seiner schönsten Seite. Warm, sonnig mit super Fernsicht. Das nutzen Wolfgang und ich zu einer MTB Tour von Aitrang nach Füssen über den Auerberg. Hier der beliebte Aussichtspunkt am Südhang des Auerbergs. Hier sieht man die Berge vom Ammergebirge bis zum Grünten.


Vom Auerberg gings dann hinunter nach Lechbruck. Hier sieht man den Lech in seinem natürlichen Flußbett bei Lechbruck
Von Lechbruck gings weiter entlang des Stausees zur Staumauer am Forgensee. Hier sehen wir vom nördlichsten Punkt des Forgensees nach Süden in die Berge. Von hier fährt man in einer traumhaften Landschaft am Ostufer des Sees nach Füssen. Die Tour hat insgesamt ca. 75 Streckenkilometer und 800 Höhenmeter.

mein Hangar


dieses Oktoberwochenende geht wohl in die Geschichte ein, total warm und sonnig und fast kein Wind. Ideales Flugwetter für meine Modelle. Schnell wurde das Dach meines Leihwagens im Kofferraum versenkt um Platz für die Flugmodelle zu bekommen. Hier im Bild die Trojan und meinen Neuerwerb, ein Fox Motorsegler. So gings dann auf das freie Feld

Hier sehen wird meine fleissigen Helfer, Leon, links mit der Fox, Lilly mit der Trojan und Manuel mit dem Helikopter. Zunächst wurde Trojan geflogen. Irgendwie kam mir das Flugzeug heute sehr schnell vor und ich hatte Mühe es zu kontrollieren. Nach einer Gewöhnungszeit ging das aber und so konnte ich Landetrainings absolvieren. Macht echt Spaß

Dann war noch ein ungeplanter 11. September. Die Trojan bohrte sich mit voller Geschwindigkeit in einen Baum. Da habe ich die Entfernung zum Baum völlig falsch eingeschätzt. Gottseidank war Tobi dabei. Ohne zu zögern kraxelte er auf den Baum und holte den Flieger mit hilfe von Baumstangen die da rumstanden herunter. Sowohl Tobi und der Flieger blieben heile. Nach der Bergung konnte ich mit der Trojan weiter Landeanflüge machen, nix war kaputt. Die Fox machte mir Schwierigkeiten, da stimmte was nicht mit den Querrudern. Der Motor reißt ziemlich stark an, das Ding ging gleich in die Senkrechte und ist natürlich dann abgekippt. Nix passiert, aber da muß ich noch üben.

Freitag, August 31, 2012

Modelfliegen in Aitrang



Nach dem ich mit den Hubschraubern einigermaßen klar komme, habe ich mit dem Fliegen von Modelflugzeugen begonnen. Das ist noch viel spannender als Hubschrauber fliegen. Hier bin ich mit meiner Trojan am Startplatz auf einem freien Feld in Aitrang. Mit dabei, mein Cousan mit seinen Kindern

Was man hier nicht sehen kann ist das Flugzeug. Aber es ist dort, wo alle hinschauen

Lilly, meine fleißige Helferin, hat das Flugzeug immer geborgen wenn ich es weit draußen im Feld gelandet habe. Das Landen gelingt mir noch nicht richtig, da muß ich noch kräftig üben. Irgendwann schaffe ich es aber die Trojan auf der Teerstrasse zu landen, dann braucht Lilly nicht mehr so weit zu laufen.
Vor dem Start sind immer wichtige Checks erforderlich. Es müssen immer alle Ruderfunktionen geprüft werden.Macht richtig Spaß das Modelfliegen in Aitrang.

Samstag, Juni 16, 2012

Mein erstes Modelflugzeug

was Ihr hier seht ist eine T-28 Trojan. Ein reales Flugmodel mit dem ich vorhabe ins Modelfliegen mit Flugzeugen einzusteigen, sozusagen als Abwechslung zum Heli fliegen. Die Trojan wurde 1946 in den USA gebaut und wurde bis 1970 als Schulflugzeug benutzt. Das sagt es schon, es ist ein sehr gutmütiges Flugzeug, genau richtig für mich als Anfänger. Auf dem Bild seht Ihr wie ich den Gewichtstrimm eingestellt habe. Aufgehängt im Gewichtsschwerpunkt muß sich das Flugzeug leicht nach vorne neigen. Dann paßt es! Werden wir sehen. Ich werde die Trojan demnächst im Allgäu auf den grünen Bergwiesen fliegen.

Sonntag, Mai 20, 2012

Auf dem Weg zum Auerberg

Wenn der MTBler nicht warten kann und im Schnee stecken bleiben kann, bietet sich der Auerberg an. Desshalb haben wir uns auch in diesem Jahr am 13.Mai für den Auerberg entschieden. Es war kalt, sau kalt!
Der Weg von Aitrang führt zunächst über die herrliche Allgäuer Voralpenlandschaft bis zum Fuß des Berges. Dann erfolgt die Auffahrt auf einer Asphaltstrasse mit einer Steigung um die 10%, also nicht ganz ohne der Berg.
Oben angekommen erwartet einen dann ein super Wirtshaus. Am Himmelfahrtstag gabs auch frisch gegrillte Haxn, so war es jedenfalls angepriesen.
Etwas abseits des Wirtshauses bietet sich dieser tolle Aussichtspunkt an. Man sieht von hier die ganze Allgäuer Alpenkette, das Schloß Neuschwanstein, den Forggensee usw. Vor allem aber sieht man wie verschneit die Berge noch sind. Wenn das noch was werden soll mit uns MTBler muß die Sonne aber bald ran !!, sonst war dieses Jahr nur der Auerberg dran.

Sonntag, Mai 06, 2012


Am 21April haben Michael und ich die Modellbaumesse in Düsseldorf besucht. Diese Messe ist ein gigantischer Spielwarenladen für grosse Jungs. Da wird man schnell fündig. Wir haben uns einen Single Rotorheli gekauft, der aufgrund seines überdimmensionierten Pendelstabes fliegt wie ein Koax Heli. Koax Helis kann man aber im Freien schlecht fliegen, daher dieses Model. Michael möchte dieses Model aber im Wohnzimmer fliegen und seine Claudia damit scheuchen.

Ich habe es mir gekauft für meine Neffen im Allgäu. Damit können sie auch im Freien fliegen ohne dass viel zu Bruch geht.

Sonntag, April 01, 2012

ich bin Opa !!

hier ist sie, meine erste Enkelin Mia-Sophie!. Am Freitag Abend wollte Sie raus aus dem geschützten Bauch. Toll, so eine Woche vor meinem Geburtstag, so ein schönes Geschenk zu bekommen. Die Mamma ist meine Tochter Aline. Beide wohnen jetzt im Allgäu, ein Grund mehr für mich öfters nach Süddeutschland zu reisen. In ein paar Jahren kann ich dann Mia mitnehmen zum Skifahren.

Wieder unterwegs

Nun habe ich schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Keine Sorge mir gehts gut !! viel unterwegs in den Süden der Republik. Hier ein Blick aus dem Cockpitfesnster des ICE3 auf dem Weg von Hannover nach Würzburg. Der Zug ist gerade mit 270 Sachen unterwegs. Ein Tipp für alle die mit dem ICE reisen wollen, wenn Ihr in einen ICE3 einsteigt, dann ganz vorne in den ersten Wagen einsteigen und gleich rechts in das kleine Abteil gehen. Sieht zwar aus als wäre es für besondere Leute reserviert, ist es aber nicht, ganz normale 2. Klasse. Dann könnt Ihr dem Lokführer über die Schultern schauen und werden erstaunt sein, der macht garnix mehr ausser seine Brotzeit auspacken und es sich im Sessel gemühtlich machen und natürlich viel telefonieren. Der Zug macht alles alleine, schon beeindruckend wie der wie von geisterhand alleine losfährt.

So siehts dann aus, wenn man ankommt. Hier bin ich auf der Abfahrt ins Gaistal im Ehrwalder Skigebiet. Es ist Mitte März, volle Märzen Sonne und mindestens 15 Grad um Mittag. Trotzdem war die Piste ein Traum, man muß nur früh dran sein. Beste Schneeverhältnisse von Morgens 9:30 bis ca. 11:30. Dann ab in die Jause zum Sonnen und Apfelstrudel essen. Hier hat mich Jochen begleitet, mein früherer Studiumskollege

Sonntag, Januar 22, 2012

Aline hat es geschafft

Am 14 Januar 2012 war es dann soweit, Aline hat Ihre Approbation bekommen.Die Approbation ist nach Wikipedia "die Zulassung und Widerruf zu Heilberufen durch den Staat". Für uns eher verständlich mit Staatsexamen bestanden. Die Zeremonie fand in der grossen Mensa der Uni Bochum statt.






Natürlich waren auch die Eltern der glücklichen Studenten geladen. Die Eltern strahlten allesamt mit den neuen Doktorinnen und Doktoren um die Wette, denn für viele Eltern ändert sich ab jetzt einiges in der Liquidität. Endlich rückt das schon lang ersehnte Mercedes Cabriolet in greifbare Nähe.




Hier nochmal die frisch gebackene Doktorin, die mit diesem Schriftstück in der Hand staatlich ermächtigt wird an uns herumzudoktern. Na dann auf unsere Zukunft !!

Samstag, November 12, 2011

MTB Rundfahrt um den Wetterstein

noch nicht so lange her, es war Mitte September und es war ein warmer, sonniger Herbstsonntag. Ein super Tag für die Wettersteinrunde. Wir trafen uns in Griesen am Bahnhof, Wolfgang, Bernd und ich aus dem Allgäu und Hans, Toni, Sarah, Mona und Eberhard aus München. Die wettersteinrunde ist ein wirkliches MTB Highlight die man in beliebigen Schwierigkeitsstufen geniessen kann. Wir genossen sie ohne Hochtörl und sind von Griesen aus immer an der Loisach entlang nach Ehrwald geradelt. Schöne Strecke zum Einrollen, aber dann ist schluss mit Lustig. Was hier im Bild flach aussieht ist eine Steigungsstrecke von 10 - 15% durchgehend bis zur Ehrwalder Alm.

Trotzdem bleibt dieser Anstieg machbar, da der Höhenunterschied nur 500m ausmacht und die gesamte Strecke asphaltiert ist. Wenn man das geschafft hat, ist das härteste des Tages schon überwunden. Nach einer kleinen Einkehr in der Ehrwalder Alm wird man mit einer 20km Abfahrt durch das herrliche Gaistal belohnt. Hier im Bild lässt es Mona durch das Gaistal rollen. Diese Forststrasse bringt uns bis hinunter nach Leutasch. Dort folgen wir der Leutascher Ache bis kurz vor Mittenwald.

Kurz vor Mittenwald gehts dann links ab hinauf zum Lautersee und weiter zum Ferchensee mit seinem gemühtlichen Gasthaus direkt am Seeufer. Da war dann Kaffeezeit bei traumhaftem Bergpanorama. Hier ein Blick über den Ferchensee. Einige mutige haben noch gebadet. Vom Ferchensee gehts dann weiter bis Elmau.



Nach Elmau kommt man an diese Weggabelung. Rechts nach oben gehts zum Wamberg hoch, links hinunter gehts zur Partnachklamm. Beide Wege führen nach Garmisch, der rechte geht zuerst hoch und dann runter, der linke geht erst runter und dann hoch. Letzteres war uns nicht so recht bewusst, jedenfalls nahmen wir den linken und genossen eine tolle Abfahrt bis zur Partnachklamm. Dann kam der Anstieg und alles musste wieder hochgeradelt werden. Besser man hält sich an den Wegweiser und fährt gleich rechts hoch zum Wamberg


Die Wettersteinrunde ist gut beschildert, man kann auch ohne Karte fahren. Wenn man den Anstieg zur Ehrwalder Alm mit dem Lift macht, ist diese Runde sogar leicht zu bewältigen und bleibt trotzdem phantastisch. Mann kann auch von Garmisch über das Hochtörle fahren und hat insgesamt über 2200 hm an einem Tag. Wir kamen auf 1260 hm und 82 km, also schon durchwachsen. Aber im nächsten Jahr wollen wir die Tour mal komplett mit Hochtörle meistern, mal sehen wie wir das hinkriegen.

Kurze Geschäftsreise an den Bodensee

gelegentlich bin ich auf einer Geschäftreise an den Bodensee. Normalerweise übernachte ich dann an meinem Zweitwohnsitz im Allgäu. Dieses mal mußte ich aber eine Nacht am Bodensee bleiben und hatte eine super romantische Dachkammer zugewiesen bekommen. Wirklich schade, dass ich die ganze Kammer für mich alleine hatte, das wäre zu zweit auch ganz schön gewesen ...
Wer's romantisch haben möchte, dieses Dachzimmer kann man mieten im Hotel Aurichs in Meerseburg.

Dienstag, November 08, 2011

Mein neuer Miniheli

Hier schwebt er, mein neuer Miniheli von Walkera. Es ist ein 4 Blatt Helikopter mit einer Länge von 44cm und einem Rotordurchmesser von 48cm. Mit Batterie wiegt der Heli bereits 360g. Für meine kleine Skipperbar ist das schon ziemlich herausfordernd, den Heli in der Luft zu halten ohne dass er die Einrichtung zerschlägt. Der Heli ist sehr flugstabil weil er eine elektronische 3 Achsen Stabilisierung hat. Macht echt Spaß das Teil. Manchmal flieg ich den Heli auch im Freien, was noch mehr Spaß macht weil der Heli richtig Kraft entwickelt. Es ist ein 4f180 und wird in China gebaut. Es ist allerdings noch ein Fixed Pitch Heli, heisst, der Blattwinkel ist fest eingestellt und der Auftrieb wird über die Motordrehzahl geregelt.

... und so sieht das schöne Teil aus wenn es wieder heil gelandet ist ...

Freitag, Oktober 28, 2011

Arianescup 2011 in Cannes

vom 29.09.2011 bis 02.10.2011 war es mal wieder soweit, der jährliche Arianescup fand in Cannes statt. Diese Segelregatta ist die größte Amateurregatta Europas und wird von Firmen ausgerichtet, die gemeinsam an der Europäischen Trägerrakete Ariane arbeiten. Dieses Jahr wurde die Regatta von Thales-Alenia ausgerichtet. 103 Boote nahmen daran teil.



Das Los entscheidet über das Boot mit dem man in den Wettkampf geht. Wir hatten eine Bavaria 39 gezogen, absolut kein Leichtwindboot, sondern eher etwas für die gemühtliche Familiencharter. das bescherte uns auch den letzten Platz im Race, Platz 103, und was wir hier sehen ist der Trostpreis, ein stattlicher Pokal der den letzten Platz sofort vergessen lies. Wir waren glücklich, erstmals hatten auch wir einen Pokal und bei dem Lufthauch von einer Windstärke während der Regattatage war mit dem Boot vorne nix zu machen.





Hier ist unsere Crew von links oben nach rechts unten: Dagmar, Frank, Paul, Klaus, Janina, Gerd, Lore und Elke. Totz dem letzten Platz hatten wir ordentlich gesegelt, waren gut am Start und beim Runden der Tonnen und haben versucht, das maximale aus dem Boot herauszuholen. Daher sind wir uns gemeinsam sicher, an uns lag es nicht, und daher haben wir den Pokal auch wirklich verdient.




Bei 103 Booten am Start ist es nicht einfach den Überblick zu behalten. Daher ist es wichtig immer das Treiben am Startboot zu beobachten. Das ist genau das was ich gerade mache.






Nach der Regatta sind wir mit einem anderen Boot, einer Sun Odyseey von Cannes nach Marseille gesegelt und haben uns dafür 5 Tage Zeit gelassen. Bis auf den letzten Tag war das Wetter ausgezeichnet, ein richtiges Summer close-out Wetter. Mit 22- 23 Grad war das Wasser noch hochsommerlich warm. Platz war in jedem Hafen, den wir anliefen. Die üblichen Touristenzentren St.Tropez, Poquerolle und Cassis waren fast leer und das sonst übliche Getränge blieb aus. Wirklich ein High-Light im Oktober an der Cote a'Zur zu segeln. Der Mistral am letzten Tag hat dann mit seiner kalten Luft aus dem Norden dieses Sommerparadies beendet. Aber das hat uns nicht mehr gestört, da wir ohnehin nach Hause fliegen mußten. Tolles, Race, toller Törn, super Crew !!

Dienstag, Juni 21, 2011

Training Transalp 2011

Dieses Jahr sind wir sehr spät dran mit dem Training zur bevorstehenden Transalp im Sommer. Der Vatertag war dann der Kick-off zum Trainingsstart. Meine Töchter liesen sich dieses Ereignis nicht nehmen und waren ebenfalls dabei. Es ging von Aitrang auf den Auerberg. Von links nach rechts: Tochter Aline, Chantal, meine Wenigkeit, mein Cousin Wolfgang, Tochter Sarah und Stefan, unser Fahrer des Begleitfahrzeuges während der Transalp. Das Wetter war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten, es war für Juni sau kalt.

nach dem ersten Tag war uns klar, die Sonne scheint nur im Tannheimer Tal. So fuhren wir am nächsten Tag von Pfronten ins Tannheimer Tal und über den Tannheimer Höhenweg zurück nach Pfronten. Tatsächlich schien auch die Sonne im Tannheimer Tal und es war gleich bikefreundlich warm, so wie wir uns das vorgestellt hatten. Von links nach rechts, Sarah, Stefan und ich. Stefan bekam gleich den richtigen Eindruck, wie sich so eine Transalp am Steuer eines Mountainbikes anfühlt, statt am Steuer des Begleitfahrzeuges, aber es macht ihm sichtlich Spaß



Der letzte Tag war dann ein Highlight im allgäuer Voralpenland. Bei herrlichem Wetter fuhren wir von Aitrang durch den Kempner Wald nach Nesselwang, von dort über Pfronten ins Vilstal und hoch zum Alattsee. Hier stehen Aline, ich und Chantal vor der traumhaften Bergkulisse am Alattsee. Vom Gasthof Seeblick am Alattsee fuhren wir hinunter nach Füssen. Eigentlich war der Rückweg nach Aitrang mit dem Zug geplant, aber vor lauter Übermut entschieden wir uns zur Rückfahrt mit dem Rad über den Forggensee und Maktoberdorf zurück nach Aitrang. In Marktoberdorf wurden wir dann letzlich doch noch vom Gewitter und Platzregen überrascht. Insgesamt 100km bei 780 Höhenmeter ist doch schon fast Transalpniveau.

eine Woche später besuchten wir dann meine Schwester Ingrid in Portugal und trafen uns gleichzeitig mit Freunden, die sich in der Villa neben meiner Schwester eingemietet haben. Mutig fuhren wir in der portugiesischen Hitze eine kleine Tour im Foia Gebiet und erreichten das 400m hoch gelegene Bergdorf Casais. Das war sozusagen der Hitzetest. Von links nach rechts: Toni, Chantal, ich, Hans, meine Schwester Renate und Ulrike. Die Wärme und der herrliche Duft machten diese Tour zu einem Genuß


Nach soviel radeln war auch mal Entspannung angesagt. Hier am Pool bei Ingrid konnte ich mich richtig von den Strapazen erholen und mich auch geistig auf die bevorstehende Transalp vorbereiten.

Montag, Mai 30, 2011

MTB Saisonstart zur Ostlerhütte

21.Mai 2011, der wohl bekannteste Höcker im Allgäu, der Aggenstein, zwischen Pfronten und Tannheim, genau an der Grenze Deutschland / Österreich gelegen. Mit 1986m Höhe verpasst man nur knapp einen 2000-ender, wenn man zum Gipfel steigt. Heute haben wir allerdings nicht vor den Aggenstein Gipfel zu besuchen, sondern radeln brav den neu errichteten Forstweg hoch auf 1680m, bis zur Bergstation des Hochalm Sesselliftes. Für Sarah und mich der erste, richtige Anstieg in diesem Jahr, ein Test, ob sich das viele Geld für das Fitnessstudio im Winter auch gelohnt hat.

es hat sich gelohnt. Hier sitzen meine Tochter Sarah und ich auf der Südterrasse der Ostlerhütte und geniessen den herrlichen Rundblick auf die Allgäuer Alpen. Die Ostlerhütte liegt auf 1838m Höhe auf dem Gipfel des Breitenberges in Pfronten. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick entweder wie hier in die Allgäuer Alpen oder auf der anderen Seite hinunter in die vielen Dörfer Pfrontens, bis nach Füssen und sogar das Schloß Neuschwanstein ist im Fernglas super zu sehen.

Auf unserer ersten MTB Tour in diesem Jahr hat uns mein Cousin Sepp begleitet. Hier stehen wir beide vor der Ostlerhütte. Sepp hat sein Rad mit nach oben genommen, um die steile Abfahrt von der Hütte zu geniessen. Für Sarah und mich ist diese Abfahrt zu steil, auch teilweise verblockt, wenn man da nicht aufpasst kann man ganz schön stürzen. Wir haben unsere Räder daher an der Bergstation des Sesselliftes stehen gelassen und sind die 200 Höhenmeter zur Hütte zu Fuss gegangen, Bike-Hiking im Trend der Zeit.

Dienstag, Mai 03, 2011

A so a Gaudi

A so a Gaudi, das war Chantal und mein Motto zum diesjährigen Osterfest und Ryanair machts möglich per Direktflug von Bremen nach Barcelona, heißt nicht ganz nach Barcelona, aber doch in eine bequeme Nähe, nämlich nach Girona. So sitzen wir beide also hier im Park Güell in Barcelona und genießen vom Park den herrlichen Blick über die Stadt und seiner Gaudi Architektur. Hier im Park hat der Künstler Architekt herrlich gefließte und rund gestaltete Sitzflächen errichtet, die man gar nicht mehr verlassen will.


Hier ein Mehrfamilienhaus a la Gaudi mitten in Barcelona, die Casa Mila La Pidrera. Es is scho a Gaudi, der Blick von ganz oben, vom Dachgarten auf die Stadt. Rund ist das Motto hier in Barcelona, rund sind die Frauen und rund sind die Häuser und beides super schön, eine runde Sache also, eine Reise hierher. Alle fahren sie natürlich wegen der runden Gebäude hierher, was sonst !




Hier stehe ich angelehnt an einer Palme in einem der vielen Innenplätze in Barcelona und bestaune die runden Schönheiten um mich herum. Obwohl die Sonne scheint, war es für mein empfinden ziemlich kühl. Gaudi hieß mit Vornahmen Antoni oder Anton wie wir sagen würden, wurde 1852 geboren und starb 1926 bei einem Unfall. Er wurde angeblich von einer Strassenbahn überfahren. Eine Strassenbahn habe ich nicht mehr gesehen, jetzt fahren nur noch U-Bahnen und Busse.





Besonders bunt und schön sind die Markthallen in Barcelona. Davon gibt es mehrere in der Stadt. Hier geht man mit seinem Kochbuch her und kann alle Zutaten frisch kaufen. Das Angebot ist riesig und die Märkte sind es auch. Schade, daß wir sowas in dieser Dimmension bei uns nicht haben. Besonders lecker waren die frisch gepressten Fruchtsäfte in allen Sortierungen, die Chantal und ich besonders gerne konsumiert haben.



Dann für mich das Beste in Barcelona, die Basilika Sagrada Familia, ebenfalls ein Werk von Gaudi. Wenn man in die Basilika hineingeht glaubt man in eine andere Welt zu kommen. Man befindet sich plötzlich in einem Wald von Marmorsäulen. Auch hier hat Gaudi die Natur kopiert. Die Säulen verzweigen sich wie Baumkronen auf denen dann die Dachkuppeln wie Nester sitzen. Obwohl ich eher ein Kunstbanause bin, war ich von diesem Bauwerk doch sehr beeindruckt. An der Basilika wird noch weiter gebaut, sie soll erst 2026, zum hundersten Todestag von Gaudi fertig sein.

Sonntag, März 27, 2011

Skilaufen im Allgäu

Ende Februar, schon etwas her, war es wieder soweit, Nachtskilauf in Nesselwang im Allgäu war wieder angesagt. Die Schneelage im ganzen Allgäu war ausgezeichnet. Hier im Bild die beleuchtete Piste der Alpspitzbahn in Nesselwang. Dahinter der Edelsberg. Nachtskilauf hat einen besonderen Kick, weil man doch relativ blindlings durch die Nacht gleitet und hoffen muß, daß die Piste nicht plötzlich steil abbricht. Aber nach dem ersten Kick hat man's raus und dann gehts richtig ab.


Ich wurde von 3 reizenden Damen begleitet. Von links nach rechts, meine Tochter Sarah, Ramona aus Aitrang und Karina meine Cousine. Alle drei haben es richtig krachen lassen, vor allem Sarah hatte nur ein Motto: immer dran bleiben. Immerhin lief sie das erste mal wieder seit beinahe 10 Jahren. Ist eben eine unerschrockene Sportskanone meine Tochter.



Am nächsten Tag waren Sarah und ich noch im Skigebiet Jungholz, ein Tal in Österreich, dass nur von Deutschland erreichbar ist. Die Pisten in Jungholz sind sehr gepflegt und die Schneekanonen tun ihr übriges. Hier im Bild Sarah, der das Skilaufen richtig Spaß zu machen scheint.