Donnerstag, August 19, 2010

Transalp 2010 Teil 1

Die diesjährige Transalp führte von Lanslebourg nach Nizza. Eine genial ausgearbeitete Tour, bei der man ca. 12000 m ab und nur ca. 8300m hinauf fuhr. Genial war auch die Landschaft. Am ersten Tag gings von Lanslebourg über den Col de Sollieres zum Lac du Mont Cenis und von dort runter nach Susa in Italien.Das Bild zeigt die 1234 m hohe Auffahrt zum Col de Sollieres.



Die Auffahrt auf den Col de Sollieres ist nicht zu steil und für den ersten Tag genau richtig zum einradeln. Während der Auffahrt gibt es immer wieder herrliche Blicke in das Tal bei Termignon. Das letzte Stück bis zum Paß war für mich nicht mehr fahrbar, obwohl es als fahrbar beschrieben ist. Hier im Bild der Col de Sollieres auf 2639 m Höhe.



Nach einer ausgiebigen Rast in der Bergsonne ging es einen Trail hinab zum Lac de Mont-Cenis. Der Trail war bis auf ein paar kleine Stücke gut fahrbar, besonders die langestreckte Wiesenabfahrt war schon ein Genuß, besonders wenn man auf einem Fully saß. Der weg führte am Lac de Mont-Cenis entlang und dann über das kleine italienische Bergdorf St.Antonio hinab bis nach Susa auf nur mehr 600 m Höhe. Entsprechend lang war die Abfahrt.

Der nächste Tag war dann echt ein Tourhighlight schlecht hin. Bei herrlichstem Sonnenschein gings auf der berühmten Assietta Kammstrasse nach Sestriere. Hier im Bild Chantal auf der Assietta Kammstrasse. Die Assietta Kammstrasse ist eine ehemalige Militärstrasse. Heute sind es MTB Radler und leider auch Motorradfahrer die diese traumhafte Bergstrasse benutzen. Bis nach Sestriere kommen immerhin 1100 Höhenmeter zusammen. Daher sind wir von Susa mit dem Taxi hinauf zum Col de la Finestre gefahren, immerhin ein Höhenanstieg von 1500 m.

Der Col del l'Assietta liegt auf 2472m Höhe und ist etwa auf halber Strecke nach Sestriere. Von der Kammstrasse hat man tiefe Blicke in das Chisone Tal und nach Usseaux sowie auf die im Tal liegenden Wintersportorte. Für mich war es wirklich eine Traumstrasse und es ist nicht das letzte mal, daß ich hier gefahren bin. Empfehlenswert auch, die Strecke andersherum zu fahren, von Sestriere nach Susa, dann hat man am Schluß die kilometer lange Abfahrt nach Susa.

An dieser Stelle sei noch auf den Block von Hans verwiesen, der diese Tour wie immer auch geschichtshistorisch beschreibt. http://hsagra.blogspot.com

Teil 2 und 3 folgen in Kürze

Sonntag, August 15, 2010

Die letzte Fliese im Haus

Sonntag, 15 August, heute hatte ich das ganz große Vergnügen die allerletzte Fliese in unserem Haus anzubringen. Diese Fliese kam verspätet aus Italien. Nun ist Ruhe, das Fliesenwerkzeug wird sorgfältig eingemottet, die letzten Zement und Kleberreste schmeiß ich genüsslich weg, das wars. Alle Räume für die Fliesen vorgesehen waren sind gefließt, tolles Gefühl auch mal fertig zu werden nach fast 20 Jahren!!

Mein erster Flug mit einem Einrotor Heli

Eigentlich hatte ich den walkera 4#6 Heli schon letztes Jahr aus Honkong beschafft, aber Experten haben mir abgeraten es zu fliegen, nicht anfängertauglich !. Nach soviel üben mit den gutmütigen Doppelrotor Helis konnte ich heute (15 August 2010), den Einrotor Heli fliegen ohne daß er gleich irgendwo im Gebälck hängen blieb. Das ist eine völlig andere Klasse das Ding. Obwohl ich extra eine elektronische 3 Achsenstabilisierung zusätzlich eingebaut habe, kostet es mich einige Mühe den Heli stabil in der Luft zu halten.

Das Ding driftet nämlich in alle Richtungen und das Kunstück besteht darin, die Driftbewegungen und das aerodynamische Aufschwingen durch geschicktes Gegensteuern so zu stabilisieren, daß das kleine Ding nicht an der nächsten Wand zerschellt. Manöver kann ich damit noch nicht fliegen, aber es ist geil und macht tierisch Spaß. Man kann direkt süchtig werden. Störend sind noch die Flybars, eine Konstruktion die den Pendelstab ersetzen soll, die aber durch die elektronische 3 Achsestabilisierung nicht mehr nötig sind. Ich habe sogar das Gefühl, daß sich Elektronik und Pendelstange gegenseitig beeinflußen. Der Upgrade auf ein Model ohne Flybars ist also bald fällig

Montag, Juli 26, 2010

Über den Dächern von Bremen

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Dies war unser Motto am 22 Juli, als wir in Bremen zwei Endzeit-Ereignisse feiern durften. Das eine war das Ende des Medizin Studiums von Aline, das andere das Ende des Praktikums von Stefan. Aline hat ihre letzten Klausuren an der Uni Bochum erfolgreich beendet und beginnt jetzt mit dem praktischen Jahr im Krankenhaus Bergmannsheil in Bochum. Stefan hat sein Praktikum bei der Astrium in Bremen beendet und muß zurück nach Bayern. Das "Beluga" schien uns der richtige Rahmen für dieses Abschlußdinner zu sein. Direkt an der Weser im 7 Stock hat man einen herrlichen Blick über Bremen. Hier im Bild von links nach rechts: meine Wenigkeit, dann kommt Aline, Chantal und ganz rechts im Bild Stefan. Vielleicht gab es auch noch ein drittes Endzeit Ereigniss an diesem Abend, nämlich das Ende des Traumsommers 2010 in Bremen. Zumindest war es der erste, bedeckte und kühlereTag seit langem wieder in Bremen.

Sonntag, Juli 18, 2010

Letztes MTB Trainingswochenende

Dank Ryanair konnten wir unser letztes Trainingswochenende vom vor der Transalp wieder im Allgäu machen. Bei herrlichstem Wetter ging es am 9. Juli von Pfronten mit dem MTB auf den Breitenberg und weiter (zu Fuß) zur Ostlerhütte. Die Breitenbergauffahrt ist für uns immer die Referenzstrecke. Solange wir diese Auffahrt komfortabel meistern, solange sind wir noch fit für die Transalp. Gott sei Dank machte uns die Auffahrt keine Schwierigkeiten und so konnten Chantal und ich die Aussicht genießen. Diese Aussicht liebe ich besonders am Breitenberg. Hier die Sicht hinunter ins Vilstal, den Salober, bis zum Hopfen - und Forggensee.



Hier im Bild die Aussicht hinunter nach Pfronten, von wo wir gestartet sind. Ganz im Hintergrund (nur für Einheimische) noch der Auerberg zu erkennen, der uns im Frühjahr und Herbst anlockt, wenn in den Bergen noch oder schon wieder Schnee liegt. Und Aitrang, unsere Heimat im Allgäu, könnte man auch sehen, wenn man genau wüßte wo es liegt.







Am nächsten Tag haben wir uns dann mit Münchner Freunden zur großen Wettersteinrunde verabredet. Treffpunkt war der ehemalige Grenzübergang Griessen, etwa gleich weit entfernt von München und Aitrang. Zunächst gings von Griessen den Loisachradweg hinauf bis Erwald. Dieser Radweg ist zum Einrollen bestens geeignet, der Anstieg nur mäßig und landschaftlich sehr idyllisch, entweder an, oder über der Loisach. Dann kommt der Knackpnkt, die steile Auffahrt zur Erwalder Alm. Obwohl die Auffahrt nur 500 Höhenmeter überwindet kam sie mir anstrengend vor, vielleicht weil es keine Erholungspunkte gibt oder weil es so heiß war (30 Grad) oder beides. Konstand windet sich das Ding mit 15% Steigung den Berg hinauf. Hier im Bild sehen wir Hans mit seinem neuen Cube am oberen Ende des Anstieges.

Oben angekommen wird man aber mehr als belohnt. Das Gebiet um die Erwalder Alm ist einzigartig schön. Das Beste aber ist der lange Downhill durch das traumhafte Gaistal nach Leutasch und weiter bis Mittenwald. Hier im Bild bin ich zu sehen auf dem Weg durchs Gaistal. Die Wettersteinrunde ist super ausgeschildert, man benötigt keine Karte.



dies hier ist auch typisch für Österreich. Auf dem Radweg von Leutasch nach Mittenwald taucht dann plötzlich dieses Sofa auf, daß förmlich zum Rasten verpflichtet. Hier sitzt Chantal in diesem Sofa aus Holz. Das Sofa läßt sich auch drehen, so daß man den optimalen Winkel zur Sonne einstellen kann. So was erlebt man eben nur auf der Wettersteinrunde.



Hier unsere kleines Biketeam von links nach rechts, Toni, ich, Wolfgang und Hans, Chantal bedient den Photo.

Die Wettersteinrunde ist wirklich beeindruckend schön. Die werde ich wohl jedes Jahr in mein Programm einbauen. Allerdings ist die Strecke über 80km lang, wenn man die Runde komplett fährt und man muß früh los, was nicht so meine Stärke ist, aber für diese Strecke lege ich gerne eine Frühschicht ein.

Nach diesem Trainingswochenende sind Chantal und ich gerüstet für die Transalp, die am 30 Juli in Lanslebourg beginnt und in Nizza endet.

ein Sommer in Bremen

Dieser Sommer scheint's wirklich in sich zu haben. 30 Grad hat es abends noch locker, man fühlt sich hier in Bremen wie im Mittelmeer. Da liegt es auch nahe sich mit mediterranen Kaltgetränken zu versorgen. Hier prosten Stefan (links) und ich (rechts) sowie Chantal (am Photo) mit einem kalten Spritz zu. Der Spritz besteht aus einem Aperol Likör (40% Getränkeanteil) und einem kalten Prosecco (60% Getränkeanteil), dazu noch Orangenstücke, die zuvor zu dekorationszwecken als Orangenscheibe am Glasrand aufgesteckt waren. Dieses Kaltgetränk kommt aus Italien und unterstützt unser mediterrane Ambiente. Auf dem Teller liegt so ziemlich das feinste was Steakkenner schätzen, ein "Ribeye" aus dem Steakland USA. Das Ribeye eignet sich besonders für den Grill, da es das sogenannte Fettauge besitzt und das Fleisch mit feinen Fettfasern durchwachsen ist. Es ist damit sehr fein im Geschmack und bleibt auch beim Grillen sehr zahrt. Das Dinner findet auf unserem kleinen Balkon statt. Na dann Prost und guten Apetit!!

Freitag, Juli 02, 2010

MTB Trainingsrunde über die Bärenmoosalm

es ist immer wieder ein tolles Erlebnis für mich, meine Cousine Angelika in Pfronten zu besuchen und dabei mit Sepp, ihrem Mann, eine MTB Tour in die Pfrontner Berge zu fahren. Pfronten besteht aus mehreren Dörfern, Pfronten - Ried, Pfronten - Weissbach, Pfronten - Steinach, ich glaube es gibt da 13 Pfronten Dörfer. Hier ein Blick auf die Kirche von Pfronten - Ried, das bekannteste Pfronten Dorf.


Am 27.Juni war es wieder so weit. Um rechtzeitig zum Weltmeisterschaftsspiel Deutschland /England zurück zu sein, haben wir uns für die Tour Bärenmoosalm , Thannheimer Tal , Vilstal entschieden. Der Anstieg auf die Bärenmoosalm war für Chantal und mich schon ziemlich steil, vor allem der Schotter hat uns ein paar mal vom Rad geholt. Für die Transalp müssen wir noch kräftig trainieren. Hier im Bild links Sepp und ich rechts, vor der Bärenmoosalm. Die Berglandschaft auf der Alm ist grandios, die Anstrengung der Auffahrt hat sich gelohnt. Herrlich grüne Weiden mit grasenden Kühen. Den Genuß dieses Anblicks verstärken wir noch mit einer kühlen Apfelschorle.



Von der Alm führt ein neu angelegter Forstweg hinab ins Achtal und von dort über die Staatsstrasse nach Grän. In Grän folgten wir dem Tannheimer Tal auf mittlerer Höhe bis Zöbeln. Der Blick hinunter vom Weg ins Tannheimer Tal ist immer wieder grandios, vor allem bei dem herrlichen Wetter. Von Zöbeln gehts dann rechts ab ins Vilstal. Dort kommt man an der romantischen Kälbelealm vorbei, an der man nicht vorbeifahren sollte. Wir hatten auch keinen Grund dazu , denn auf der Alm warteten schon Angelika, Petra, Helmut, Simone, Barbara und Niels bei einer kräftigen Brotzeit auf uns.


Nach einer Brotzeit mit "saurem Käs" und Wurstsalat gings weiter nach Pfronten, wo wir rechtzeitig zum WM Spielbeginn angekommen sind.

Anschließend fuhren Chantal und ich wieder zurück nach Aitrang. Am Abend gabs dann noch ein Konzert der Alphornbläser am Elbsee. Dies war für Chantal und mich ein toller Trainingsabschluß, denn am Montag gings schon wieder mit der Ryanair zurück nach Bremen. Ein super tolles Wochenende !!

Dienstag, Mai 25, 2010

Ein Segeltörn in den Windward Islands

Die Windwards Islands gehören zu den kleinen Antillen in der Karibik. Es sind die Inseln von Martinique bis Grenada. Diese Inseln sind noch ziemlich ursprünglich und frei vom amerikanischen Konsumtourismus. So haben wir uns entschlossen vom 8.Mai bis 22 Mai 2010 einen Segeltörn in diese Inselwelt der Karibik zu starten. Mit diesem Katamaran, eine 15m lange BAHIA 46 segelten wir 14 Tagen in diese Inselwelt.

Unsere erste Station war die Karibik Insel Bequia. Bequia ist berühmt für seine karibische Ursprünglichkeit und den karibischen Flair. Daher entscheiden sich immer mehr Menschen aus Europa hier zu leben und bauen sich mit ihrem Ersparten schöne Villen. So auch Elisabeth, eine Bekannte von Sigfried, die uns gleich in ihre Villa hoch in den Hügeln von Bequia eingeladen hat. Der Pool von Elisabeth ist das schönste was mir bisher begegnet ist. Man hat das Gefühl mitten im Atlantik zu baden, da es zwischen Pool und Meerblick keine Poolkante gibt. Im Hintergrund kann man die Insel Canouan sehen und im Vordergrund amüsieren sich von links nach rechts Wolfgang, Susanne, Aline, Chantal, Angelika und Siegfried, dem wir diesen Kontakt zu verdanken haben. Natürlich gabs von Elisabeth jede Menge Rumpunsch, jedenfalls kam ganz schön Stimmung auf.


Nach diesem herrlichen Bequi Erlebnis gings weiter in die Tobago Keys, ein großes, hufeisenförmiges Riff, in dem man gut schnorcheln kann. Die Tobago Keys gehören zu den Grenadine Inseln und damit zu St. Vincent. Die Regierung hat die Tobago Keys unter Naturschutz gestellt und für die Segelyachten Bojen ausgelegt, an denen man festmachen kann. Ankern ist jetzt verboten, da viele Yachten mit ihrem Ankergeschirr die Riffwelt zerstört haben. Zusätzlich wurden Meeresschildkröten angesiedelt mit denen man tatsächlich tauchen und Schnorcheln kann. Ein echtes Erlebnis diese Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umwelt beobachten zu können.



Dann gibts da noch die Sandinsel Mopion, südlich der Tobago Keys. Für Filmzwecke wurde einst auf diesem Sandhügel ein Sonnenschirm aufgestellt. Heute kann man unter diesem Schirm, der als einziger Schattenspender dient, ein wenig Robinson spüren wenn man sich vorstellt hier ausgesetzt zu werden. Mopion ist von Riffen umgeben und bietet herrliche Schnorchelgründe mit vielen unten Fischen. Die weisse Lagune vor Mopion ist das schönste was ich so kenne, herrlicher, weisser Sand und die Wassertemperatur beträgt 32 Grad, da zwischen der Lagune und dem Atlantik wenig Wasseraustausch stattfindet. Hier testet gerade Aline das Robinson Feeling.




Die Ankerbucht Wallilabou, an der Westseite von St.Vincent ist immer wieder ein herrlicher Ankerplatz. Diese Bucht ist wildromantisch und die Einheimischen sind es auch. Hier haben wir die besten Mangos der Karibik bekommen und an der Bar werden herrliche Drinks gemixt. Hier im Bild sind noch die Bauten für den Film "Piraten der Karibik" zu sehen, der zum Teil hier in dieser Bucht getreht wurde. Davon waren Aline und Susanne natürlich besonders angetan



St.Lucia begeistert mich immer wieder mit seinen heißen Vulkanquellen im Südteil der Insel. Hier sitze ich gerade in einem 36 Grad warmen Schwefelbad. Das Wasser kommt direkt vom Vulkan. Schwefelbäder sind gut für die Seglerhaut, leider wird man den Schwefelgeruch nicht sofort wieder los und daher hält sich das Getränge an diesem Naturbad in Grenzen.


Die Marigot Bay in St.Lucia ist ein muß auf der Rückreise nach Martinique. Der Sonnenuntergang zwischen den Palmen hat die Insel berühmt gemacht. Leider ist die Insel St.Lucia und vor allem die Marigot Bay sehr touristisch geworden.





Jetzt sind wir wieder zurück in Martinique und alle sind einer Meinung: "Sail More" Von links oben nach rechts unten unsere Mannschaft: das bin ich der Skipper, dann kommt Aline, meine Tochter, dann Susanne, eine Freundin von Aline, in der zweiten Reihe Gudrun, die Frau von Paul, daneben Siegfried, dann kommen Heinz und Angelika, in der unteren Reihe Paul, Chantal und Wolfgang. Wir sind uns einig, dies sollte nicht die letzte Segelreise in die Karibik gewesen sein.

Montag, April 26, 2010

Los gehts, Training Transalp 2010

Kaum ist die Frühlingssonne bikewarm, gehts los zum Training für die anstehende Transalp in diesem Jahr. Hier waren wir unterwegs auf einer 57 km Tour in die Norddeutsche Marschlandschaft, bis zum Künstlerdorf Fischerhude und zurück. Begleitet hat uns Stefan, der zur Zeit bei der EADS ein Praktikum macht. Hier genießen wir nach Tourende noch die Abendsonne bei Apfelschorle und Brezen. Toller Tag !!

Skifahren in der Märzensonne

Die Zeit vergeht schneller als man blogen kann. Schon wieder 4 Wochen ist es her, als ich mit meinem Arbeitskollegen Frank im Allgäu beim Skilaufen war. Wir hatten es wirklich super erwischt, viel neuer Schnee und viel Märzensonne. Ganz neuzeitlich sind wir mit der Ryanair von Bremen nach Memmingen gejeted, haben uns Auto und Skiausrüstung geliehen und los gings. Hier stehen Frank und ich vor einer Alm im Fellhornskigebiet.


Nachdem der erste Tag total super war, gings am zweiten Tag hinauf aufs Nebelhorn. Hier war es schon deutlich alpiner als im Fellhorn. Vor allem kündigte ein starker Wind nahes Schlechtwetter an. Hier fahre ich gerade auf der schwarzen Piste vom Nebelhorngipfel talwärz. Man beachte die vorbildliche Haltung und den vorbildlichen Stockeinsatz. die Leihkarver von Salomon waren super gut. Ich habe mir extra welche mit breiten Schaufeln geben lassen, damit sie bei dem überwiegend sulzigen Schnee gut aufschwimmen, wie Wasserski. So war es auch, so kann Sulzschneefahren wirklich ein Genuß sein.


Als dann am Nachmittag das Schlechtwetter daherzog, zog es uns hinein ins Edmund Probst Haus. Für mich eine tolle Erinnerung an meine Jugenzeit. In dieser Hütte haben wir öfters übernachtet bei unseren Bergtouren im Allgäu. Überrascht waren wir dann doch, als wir im Obersdorfer Tagesblatt einen Bericht über Werder Bremen lasen. Bis in die größen Höhen vom Nebelhorn reicht also Werders Atem

Am letzten Tag waren wir dann im Ifen Skigebiet im Kleinwalsertal. Es war das beste von allen dreien. Das Wetter war wieder super gut. Die Abfahrten am Ifen sind sehr lang und schnell. Die Sicht auf die Allgäuer Bergkette ist vom Ifen grandios. Es waren praktisch keine Leute da, Frank und ich waren fast alleine, idealer geht es nicht mehr !! Tolle drei Tage, die wir mit Sauna und mit toller Stimmung bei meiner Tante in Aitrang noch zusätzlich bereichert haben. Ganz neuzeitlich haben wir dann Auto und Ski wieder zurückgegeben und sind mit Ryanair zurückgejetet nach Bremen.

Donnerstag, April 22, 2010

mein Geburtstag

Auch in diesem Jahr gibt es für mich wie jedes Jahr am 8.April einen Grund zur Freude. Jch bin meiner Rente wieder ein Jahr näher gerückt. Das allein ist schon Grund zur Freude, aber an diesem besagten 8. April werde ich immer reichlich beschenkt und alle sind recht lieb zu mir. Daran könnte ich mich echt gewöhnen.





Hier umarmt mich Tochter Aline. Sie hat mir die Limits von Schätzing als Hörspielvariante mitgebracht. Darauf ist bereits der neue Mini-Heli gelandet, direkt aus Hong-Kong eingeflogen unter Mißachtung sämtlicher Flugverbote, meine Helis fliegen eben immer. Auf die Torte darf ich nicht mehr, da habe ich das strikte Landeverbot einzuhalten, auch am Geburtstag.

Der Tag war also wieder ein echter Supertag für mich und ich freue mich schon auf den 8. April im nächsten Jahr.

Sonntag, Januar 17, 2010

Teamkochen in Toulouse

ein Firmenereignis führte mich gleich zu Anfang des Jahres 2010 nach Toulouse. Hier konnten wir unter der Anleitung eines französischen 5 Sternekoch ein Dinner vom feinsten zubereiten. Es gab die berühmte Creme brüllee, Hühnerschenkel an Ingwer gebraten mit Gemüse an Kokosmilch, sowie vorweg eine Potiron mit gebratenen Waldpilzen



Hier zeigt der französische Spitzenkoch den fachmännischen Umgang mit den Hühnerschenkel und die Vorbereitung zum Braten.






hier wird die Creme brülle vollendet. Dazu streut man braunen Zucker über die fertige Creme und caramelisiert diesen mit der Flamme eines Bunsenbrenners. Eine Küche bleibt eben eine Werkstatt und ist eben kein Salon.
Das ganze hat mich an unsere gemeinsamen "13 Stock" Kochabende erinnert. Gemeinsames Kochen macht viel Spaß und scheint der Renner für Parties zu werden.

Punktlandung

dieses Beispiel zeigt, daß Männer ihr Leben lang kleine Jungs bleiben. Hier ist es mir gelungen mit einem kleinen, ferngesteuerten Hubschrauber eine Punktlandung auf dem Kuchen hinzulegen. Zuerst Erstaunen, dann entsetzen, und endlich Bewunderung von der Damenwelt um mich herum. Warum dauert es immer so lange bis die Damenwelt in Bewunderung ausbricht, dafür habe ich das doch gemacht und fast mein Hubschraubermodel ruiniert. Wie die Großen wollte ich wieder elegant abheben, doch die Kufen haben sich mit der Kuchenoberfläche verklebt. Bei Vollgas und volle Kraft voraus war er dann plötzlich frei, aber so schnell, daß er mit voller Kraft gegen die Kaffekanne prallte. Gott sei Dank blieb das Model heile, ein echt robuster Kerl der kleine Heli. Es ist ein SWIFT Model mit eingebautem Gyro für die Gierwinkelkompensation. Damit läßt sich das kleine Ding mit ein wenig Übung einigermaßen genau steuern. Macht echt Spaß das Heli fliegen im Wohnzimmer mit diesem Heli.
Das Model könnt Ihr im Internet für 29€ kaufen. Hier eine Web Adresse, es gibt aber auch andere Anbieter:

http://www.osmot.net/swift-3kanal-minikoaxial-helikopter-p-5803-1.html?sessID=t8en0bo2b1nmsr5k5dbi809v94

Also viel Spaß beim fliegen

Samstag, Januar 09, 2010

Wir waren eben mal in Costa Rica

Unsere Tochter Sarah hat im Sommer das Fernweh gepackt und sie hat sich mutig entschlossen ein Semester in Costa Rica zu studieren. Dies gab uns die Gelegenheit unsere Tochter und das Land zu besuchen. Chantal, Aline und ich haben also unsere Weihnachtsferien in Costa Rica verbracht. Gemeinsam mit Sarah haben wir dieses herrliche Land bereist. Die Reise nach Monte Vadis und Coco Vadis war für uns besonders abenteuerlich. Hier im Südwesten finden wir herrliche Urwälder, Landschaften und Pazifikküsten. Hier sehen wir Chantal, die gerade entspannt den Gesang eines seltenen Urwaldvogels genießt, im Hintergrund der grandiose Blick auf die Pazifikküste.



Hier im Südwesten von Costa Rica endet der Urwald am Pazifikstrand. Dies macht diese Küste so einzigartig für uns, weil wir das so noch nicht erlebt haben. Die Wassertemperatur hat angenehme 26 Grad, während es in Bremen zur selben Zeit gerade schneit. Wir fühlen uns also wie im Sommerurlaub und irgendwelche Weihnachtsgefühle haben keine Chance unsere Aufmerksamkeit zu bekommen.






Im Urwald tanzen die Affen in den Bäumen . Zwar muß man kräftig nach ihnen Ausschau halten, aber mit etwas Geduld und Übung gelingt das. Es wird uns schnell klar, daß das Beobachten von Tieren in der freien Wildbahn ungleich schwieriger und zeitaufwendiger ist als im Zoo. Aber es lohnt sich.







Der Weg in dieses Südwestparadies ist aber abenteuerlich. Nur mit Vierrad Geländewagen ist diese Strasse passierbar. Hier muß z.B ein Fluß durchfahren werden während weiter oberhalb die Kaimane lauern. Die Wassertiefe wurde vorher von Chantal getestet. Nur mit der richtigen Geschwindigkeit kommt man hier durch. Zu schnell kann bedeuten, daß die Bugwelle in den Luftansaugstutzen gelangt und das Ende des Motors einleitet, während zu langsam bedeuten kann, daß das Auto abrutscht und unterspült wird. Aber wir haben es geschafft.




Hier sind ausgewachsene Krokodile an einem Flusslauf, den wir Gott sei Dank über eine gute Brücke passieren konnten.





Weihnachten haben wir entspannt in einer Pension verbracht, die von einer österreichisch / schwedischen Dame geführt wurde. So konnten wir europäischen Pool Luxus mit Massageströmung und Sprudelbad geniessen. Das Urwaldleben drumrum lies sich von uns gar nicht stören und hat auch von Weihnachten nicht viel mitbekommen.



Hier liegen wir alle, Chantal, Aline und ich, Sarah fotographiert, in einem 34 Grad warmen Fluß im Arenal Gebiet. Das Wasser wird vom noch aktiven Vulkan auf diese Temperatur erhitzt. das Wasser ist frei vom sonst üblichen Schwefel, es ist wie zuhause in der Badewanne. Schon ein tolles Gefühl wenn man weis, daß es zuhause gerade schneit.
Costa Rica, ein sehr abenteurliches Urlaubsland mit 7 Klimazonen auf einem Gebiet so groß wie Niedersachsen, aber mit total freundlichen Menschen. Nur Spanisch muß man sprechen und verstehen können, sonst kommt man hier nicht weiter. Also wer das kann auf nach Costa Rica !!

Mittwoch, November 11, 2009

Kloster Irsee

Eigentlich war ein Wanderausflug in die Pöllatschlucht beim Schloss Neuschwanstein geplant. Aber das Wetter war am Vormittag so bikeschön, daß mein Cousin Wolfgang und ich beschlossen haben die MTB's nochmal aus dem Winterquartier zu holen und eine Runde zum Kloster Irsee zu fahren. Der Weg von Aitrang dorthin geht immer durch den Wald, der in dieser Jahreszeit sein schönes Bordeauxrot zeigte.

Sehr romantisch der Weg zum Kloster, passend zur Stimmung. Hier ein Blick auf die Herbstfarben der Bäume vor dem Kloster.









Neben all der herbstlichen Farbenpracht hat mich natürlich auch das Brauhaus und die zugehörige Gaststätte überzeugt. Leider war ein Besuch derselbigen und der Genuß des selbstgebrauten Bieres nicht eingeplant. Aber dieser Ort und der Genuß des Bieres ist für's nächste Jahr fest vorgesehen, zumal der Rückweg nach Aitrang durch den Wald auch mit Bierlaune problemlos zu machen scheint.



Unsere Runde führte weiter vom Kloster nach Germaringen, wo wir bei unserer Tante einen Kaffee abholten, und weiter zur Moosalm, hier im Bild zu sehen. Von der Moosalm ging's hinunter zur Wertach und zurück über den Elbsee nach Aitrang. Eine tolle Tour für Frühjahr oder Herbst, wenn im Gebirge die Bikerouten bereits unterm Schnee vergraben sind.