An dieser Stelle sei noch auf den Block von Hans verwiesen, der diese Tour wie immer auch geschichtshistorisch beschreibt. http://hsagra.blogspot.com
Teil 2 und 3 folgen in Kürze
Sonntag, 15 August, heute hatte ich das ganz große Vergnügen die allerletzte Fliese in unserem Haus anzubringen. Diese Fliese kam verspätet aus Italien. Nun ist Ruhe, das Fliesenwerkzeug wird sorgfältig eingemottet, die letzten Zement und Kleberreste schmeiß ich genüsslich weg, das wars. Alle Räume für die Fliesen vorgesehen waren sind gefließt, tolles Gefühl auch mal fertig zu werden nach fast 20 Jahren!!
Eigentlich hatte ich den walkera 4#6 Heli schon letztes Jahr aus Honkong beschafft, aber Experten haben mir abgeraten es zu fliegen, nicht anfängertauglich !. Nach soviel üben mit den gutmütigen Doppelrotor Helis konnte ich heute (15 August 2010), den Einrotor Heli fliegen ohne daß er gleich irgendwo im Gebälck hängen blieb. Das ist eine völlig andere Klasse das Ding. Obwohl ich extra eine elektronische 3 Achsenstabilisierung zusätzlich eingebaut habe, kostet es mich einige Mühe den Heli stabil in der Luft zu halten.
Das Ding driftet nämlich in alle Richtungen und das Kunstück besteht darin, die Driftbewegungen und das aerodynamische Aufschwingen durch geschicktes Gegensteuern so zu stabilisieren, daß das kleine Ding nicht an der nächsten Wand zerschellt. Manöver kann ich damit noch nicht fliegen, aber es ist geil und macht tierisch Spaß. Man kann direkt süchtig werden. Störend sind noch die Flybars, eine Konstruktion die den Pendelstab ersetzen soll, die aber durch die elektronische 3 Achsestabilisierung nicht mehr nötig sind. Ich habe sogar das Gefühl, daß sich Elektronik und Pendelstange gegenseitig beeinflußen. Der Upgrade auf ein Model ohne Flybars ist also bald fällig
Kaum ist die Frühlingssonne bikewarm, gehts los zum Training für die anstehende Transalp in diesem Jahr. Hier waren wir unterwegs auf einer 57 km Tour in die Norddeutsche Marschlandschaft, bis zum Künstlerdorf Fischerhude und zurück. Begleitet hat uns Stefan, der zur Zeit bei der EADS ein Praktikum macht. Hier genießen wir nach Tourende noch die Abendsonne bei Apfelschorle und Brezen. Toller Tag !!
Die Zeit vergeht schneller als man blogen kann. Schon wieder 4 Wochen ist es her, als ich mit meinem Arbeitskollegen Frank im Allgäu beim Skilaufen war. Wir hatten es wirklich super erwischt, viel neuer Schnee und viel Märzensonne. Ganz neuzeitlich sind wir mit der Ryanair von Bremen nach Memmingen gejeted, haben uns Auto und Skiausrüstung geliehen und los gings. Hier stehen Frank und ich vor einer Alm im Fellhornskigebiet.
Nachdem der erste Tag total super war, gings am zweiten Tag hinauf aufs Nebelhorn. Hier war es schon deutlich alpiner als im Fellhorn. Vor allem kündigte ein starker Wind nahes Schlechtwetter an. Hier fahre ich gerade auf der schwarzen Piste vom Nebelhorngipfel talwärz. Man beachte die vorbildliche Haltung und den vorbildlichen Stockeinsatz. die Leihkarver von Salomon waren super gut. Ich habe mir extra welche mit breiten Schaufeln geben lassen, damit sie bei dem überwiegend sulzigen Schnee gut aufschwimmen, wie Wasserski. So war es auch, so kann Sulzschneefahren wirklich ein Genuß sein.
Als dann am Nachmittag das Schlechtwetter daherzog, zog es uns hinein ins Edmund Probst Haus. Für mich eine tolle Erinnerung an meine Jugenzeit. In dieser Hütte haben wir öfters übernachtet bei unseren Bergtouren im Allgäu. Überrascht waren wir dann doch, als wir im Obersdorfer Tagesblatt einen Bericht über Werder Bremen lasen. Bis in die größen Höhen vom Nebelhorn reicht also Werders Atem
Am letzten Tag waren wir dann im Ifen Skigebiet im Kleinwalsertal. Es war das beste von allen dreien. Das Wetter war wieder super gut. Die Abfahrten am Ifen sind sehr lang und schnell. Die Sicht auf die Allgäuer Bergkette ist vom Ifen grandios. Es waren praktisch keine Leute da, Frank und ich waren fast alleine, idealer geht es nicht mehr !! Tolle drei Tage, die wir mit Sauna und mit toller Stimmung bei meiner Tante in Aitrang noch zusätzlich bereichert haben. Ganz neuzeitlich haben wir dann Auto und Ski wieder zurückgegeben und sind mit Ryanair zurückgejetet nach Bremen.
ein Firmenereignis führte mich gleich zu Anfang des Jahres 2010 nach Toulouse. Hier konnten wir unter der Anleitung eines französischen 5 Sternekoch ein Dinner vom feinsten zubereiten. Es gab die berühmte Creme brüllee, Hühnerschenkel an Ingwer gebraten mit Gemüse an Kokosmilch, sowie vorweg eine Potiron mit gebratenen Waldpilzen
Hier zeigt der französische Spitzenkoch den fachmännischen Umgang mit den Hühnerschenkel und die Vorbereitung zum Braten.
hier wird die Creme brülle vollendet. Dazu streut man braunen Zucker über die fertige Creme und caramelisiert diesen mit der Flamme eines Bunsenbrenners. Eine Küche bleibt eben eine Werkstatt und ist eben kein Salon.
dieses Beispiel zeigt, daß Männer ihr Leben lang kleine Jungs bleiben. Hier ist es mir gelungen mit einem kleinen, ferngesteuerten Hubschrauber eine Punktlandung auf dem Kuchen hinzulegen. Zuerst Erstaunen, dann entsetzen, und endlich Bewunderung von der Damenwelt um mich herum. Warum dauert es immer so lange bis die Damenwelt in Bewunderung ausbricht, dafür habe ich das doch gemacht und fast mein Hubschraubermodel ruiniert. Wie die Großen wollte ich wieder elegant abheben, doch die Kufen haben sich mit der Kuchenoberfläche verklebt. Bei Vollgas und volle Kraft voraus war er dann plötzlich frei, aber so schnell, daß er mit voller Kraft gegen die Kaffekanne prallte. Gott sei Dank blieb das Model heile, ein echt robuster Kerl der kleine Heli. Es ist ein SWIFT Model mit eingebautem Gyro für die Gierwinkelkompensation. Damit läßt sich das kleine Ding mit ein wenig Übung einigermaßen genau steuern. Macht echt Spaß das Heli fliegen im Wohnzimmer mit diesem Heli.
Hier im Südwesten von Costa Rica endet der Urwald am Pazifikstrand. Dies macht diese Küste so einzigartig für uns, weil wir das so noch nicht erlebt haben. Die Wassertemperatur hat angenehme 26 Grad, während es in Bremen zur selben Zeit gerade schneit. Wir fühlen uns also wie im Sommerurlaub und irgendwelche Weihnachtsgefühle haben keine Chance unsere Aufmerksamkeit zu bekommen.
Im Urwald tanzen die Affen in den Bäumen . Zwar muß man kräftig nach ihnen Ausschau halten, aber mit etwas Geduld und Übung gelingt das. Es wird uns schnell klar, daß das Beobachten von Tieren in der freien Wildbahn ungleich schwieriger und zeitaufwendiger ist als im Zoo. Aber es lohnt sich.
Eigentlich war ein Wanderausflug in die Pöllatschlucht beim Schloss Neuschwanstein geplant. Aber das Wetter war am Vormittag so bikeschön, daß mein Cousin Wolfgang und ich beschlossen haben die MTB's nochmal aus dem Winterquartier zu holen und eine Runde zum Kloster Irsee zu fahren. Der Weg von Aitrang dorthin geht immer durch den Wald, der in dieser Jahreszeit sein schönes Bordeauxrot zeigte.
Sehr romantisch der Weg zum Kloster, passend zur Stimmung. Hier ein Blick auf die Herbstfarben der Bäume vor dem Kloster.
Neben all der herbstlichen Farbenpracht hat mich natürlich auch das Brauhaus und die zugehörige Gaststätte überzeugt. Leider war ein Besuch derselbigen und der Genuß des selbstgebrauten Bieres nicht eingeplant. Aber dieser Ort und der Genuß des Bieres ist für's nächste Jahr fest vorgesehen, zumal der Rückweg nach Aitrang durch den Wald auch mit Bierlaune problemlos zu machen scheint.
Unsere Runde führte weiter vom Kloster nach Germaringen, wo wir bei unserer Tante einen Kaffee abholten, und weiter zur Moosalm, hier im Bild zu sehen. Von der Moosalm ging's hinunter zur Wertach und zurück über den Elbsee nach Aitrang. Eine tolle Tour für Frühjahr oder Herbst, wenn im Gebirge die Bikerouten bereits unterm Schnee vergraben sind.