Mittwoch, September 10, 2008

Red Bull Airshow in Porto

auf unserem diesjährigen Urlaubstrip zu meiner Schwester an die Algarve haben Chantal und ich dieses Jahr den Weg über Porto genommen, einfach wegen der 7 Euro Tickets von TUI und weil wir auch mal was vom Norden Portugals sehen wollten. Und da kamen wir genau rechtzeitig zur Red Bull Air-Show. Nach dem Prolog der portugisischen Airforce gings dann zur Sache. Ziemlich waghalsig flogen die Kunstflieger in ihren kleinen Maschinen das enge Durotal in Porto entlang und zogen vor den Brücken senkrecht in die Luft, Luping rückwärts und zurück das Ganze, ziemlich waghalsig. Die Dinger waren so schnell, daß ich kein Bild machen konnte.



Porto, eine bunte, geschäftige Stadt am Duro, kurz vor seiner Mündung. Auf alle Fälle für uns einen Umweg wert. Die bunten Häuser stehen auf den Felsen und Hängen, die den Duro kurz vor seinem Ziel nochmal mächtig einengen. Die Portweindestillen waren zumindest heute für uns nicht erreichbar weil sie auf der anderen seite des Flusses sind und alle Brücken dorthin wegen Red Bull gesperrt waren. Macht aber nichts, wir kommen ja auf dem Rückweg hier nochmal vorbei und dann haben die Destillen höchste Priorität !!



Statt dessen drinken wir ein kühles Bier an der Flußpromenade und sehen den waghalsigen Piloten zu, wie sie direkt vor uns senkrecht in die Höhe schießen. Hier genießt Chantal mit einem kühlen Bier die herrliche Sommerstimmung an der Duroprommenade in Porto.






hier nochmal der Link zur Red Bull Airshow, dort sind auch Videos zu sehen !!

Sonntag, August 31, 2008

von Berchtesgaden nach Triest

Transalp 2008: von Berchtesgaden über alle Berge nach Triest. Wir, die Seniorengruppe startet bereits am Freitag Nachmittag um es gemühtlich angehen zu lassen. Hier in der Ramsau von links nach rechts: Toni, Theo, Chantal, Gerd und Hans. Noch am Freitag Nachmittag meistern wir die teilweise sehr steile Auffahrt zum Gasthof Hirschbichl.


wir übernachten im diesem sehr romantischen Gasthaus auf ca. 1164m Höhe und besuchen am nächsten Morgen die kleine, aber feine Kappelle . Das Wetter verspricht einen traumhaften Biketag und so starten wir gleich nach dem Frühstück nach Hinterglemm. Wer seine Transalp in Berchtesgaden beginnt, sollte sich das Gasthaus Hirschbichl nicht entgehen lassen, eine Übernachtung in dieser romantischen Einsiedelei lohnt sich.



die Strecke nach Hinterglemm führt über den Römersattel, eine leichte, aber längere Schiebepassage. Sichtlich gut gelaunt quert Chantal gerade einen Bachlauf am Römersattel.







Gleich hinter dem Römersattel werden wir vom Feld eingeholt. Von links nach rechts: Hans und Franz, dann komme ich, Sepp, Toni, Ali und Theo. Das Feld ist erst am Samstag in aller Hergottsfrühe aufgebrochen und hat es für den ersten Tag so richtig krachen lassen. Wie gut, dass wir schon am Freitag Nachmittag losfuhren ...



Die Königsetappe ist die Querung der Hohe Tauern. Während das Feld zum Enzianboden hochfährt und über die Rudolfshütte und eine längere Schiebestrecke nach Matrei kommen will entscheiden wir uns für die Bergtour über die St. Pölten Hütte. Das Wetter ist an diesem Tag nicht gut gelaunt und so steigen wir bald im Nebel und Kälte hinauf zur St. Pölten Hütte.



die Hütte liegt auf ca. 2450 Meter und als wir ankommen schneit es. Es ist sau kalt. Nach einer kurzen Rast in der Hütte zum Aufwärmen mit heißem Tee und Erbsensuppe, steigen wir hinunter zum Marteier Tauernhaus. Dort wartet Hans mit den Rädern auf uns. Gemeinsam sausen wir dann noch die Felbertauernstrasse hinunter nach Matrei und sausen weiter talabwärts bis Lienz. Eine gelungene und empfehlenswerte Überquerung der Hohe Tauern, aber nur ohne Räder auf dem Buckel.


ab Lienz wird das Wetter schon besser und die Strecke nach Triest bietet noch super High Lights, wie z.B. das Tillacher Joch, der Übergang von Österreich nach Italien. Eine Traumauffahrt von Obertillach zum Joch mit anschließender Traumabfahrt nach St.Pedro. Aber vorsicht ! nicht zu schnell abfahren, einige Blödbauern spannen ihre Weidezäune hinter der Kurve quer über die Strasse. Da hat es mich leider erwischt. War aber Gott sei Dank nicht sehr schlimm.



Ein weiteres Heigh Light ist dann die Bikefahrt über Sauris nach Ampezzo. Zwar alles Teerstrassen, aber kaum befahren. Dieses Tal fährt man praktisch von ganz oben bis ganz unten, mehrere Stunden nur Abfahrt, Abfahrt, Abfahrt und Staunen an der monströßen Staumauer am Ende des Sees und die weitere Abfahrt durch Tunnels bis Ampezzo. Super Strecke nach Triest.

Den historisch sehr interessanten Teil der Strecke von Ampezzo nach Udine /Triest beschreibt Hans mit seinen blogs "In einem anderen Land" und " Wo James Joyce das Mittelmeer spürte" ausführlicher als ich es je könnte.

hier der Link: "http://hsagra.blogspot.com"

Super Transalp !!!

noch ein paar technische Daten: ich bin ca. 7300 hm gefahren, man konnte auch 9000 hm fahren wenn man wollte, die Streckenlänge war etwa 400 km und wir fuhren 7 Tage

Das Neunerköpfle im Tannheimer Tal

am Freitag den 29.08.2008 hatte ich die Gelegenheit mit Sepp, meinem Cousin aus Pfronten, eine traumhafte Mountainbike Tour auf das Neunerköpfle im Tannheimer Tal zu fahren. Motiviert durch das angekündigte Hoch Ben fuhren wir von Pfronten durch das Achtal nach Grän und von dort über die Gappenfeldalpe und die Strindelalpe zum Neunerköpfle. Das Hoch Ben zeigte sich natürlich erst von seiner sonnigsten Seite, als es auf dem Forstweg zur Gappenfeldalpe so richtig hoch ging. Trotzdem erreichten wir sehr bald das Neunerköpfle und konnten dort den Abflug der Gleitschirmflieger aus nächster Nähe betrachten.




Beeindruckend auch der grandiose Blick vom Neunerköpfle ins Tannheimer Tal. Über eine steile, aber gut ausgebaute Forststrasse flogen auch wir ab ins Tal und radelten durch das romantische Vilstal zurück nach Pfronten. Eine tolle Tour, alles drin, Forststrassen, das romantische Vilstal, einfache, auch für Durchschnittsfahrer machbare Trials und Schiebestrecken direkt am Neunerköpfle und natürlich Hoch Ben. HAC 4 zeigte den Verbrauch von 1200 kcal an. Da konnte am Schluß der Tour die Weight Watcher Punktearithmetik die Freude über die leckeren Käsespatzen von meiner Cousine Angelika nicht versauen. Toller Tag !!!

Mit 54 über den Bodensee

mit 54 über den Bodensee... ich meine hier nicht mein Alter, sondern die Geschwindigkeit des Bootes. Als eingefleischter Segler habe ich so eine Geschwindigkeit auf dem Wasser noch nie erlebt, schon beeindruckend wie das abgeht und welche Dynamik das Boot bei solchen Geschwindigkeiten entfalten kann. Das Wasser ist plötzlich hart und holprig wie eine grobschottrige Mountainbikestrecke. Alles in allem war es ein Erlebnis für mich.





Es ging aber auch ruhiger zu, wie hier im alten Rhein, der durch den Kanal natürlich an Kraft und Strömung verloren hat. Erleben durfte ich das alles am letzten Sonntag am 24.08.2008 mit Freunden von meiner Tante aus Aitrang, meinem zweiten Wohnort wenn ich hin und wieder in Ulm zu tun habe.

Donnerstag, Juli 17, 2008

Kampf der Geschlechter

Kampf der Geschlechter hieß ein lustiges Bauerntheaterstück, das von der Pfrontner Theatergruppe in Allgäuerischer Mundart gespielt wurde. Ansonsten eher Kunstbanause wollte ich an der Uhraufführung am Mittwoch den 16.07.2008 unbedingt dabei sein, weil die Authorin und Regiseurin "Angelika Haf" meine Lieblingskousine ist. Zwei Ihrer Töchter, Simone und Daniela waren mit auf der Bühne und sorgten ordentlich für Verwirrung in der Beziehungskiste. Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Bauernstück bei dem man viel Lachen kann. Mir gefällt natürlich besonders der Allgäuer Dialekt mit dem dieses Stück aufgeführt wird. Wer sich also für das Bauerntheater interessiert und mit der Allgäuer Dialektsprache sowie dem Allgäuer Brauchtum vertraut ist,sollte sich das Stück unbedingt ansehen.




Anbei noch ein Bild von der Regiseurin, Angelika, meine Cousine. Weitere Infos und Spieltermine findet Ihr unter:

http://www.theater-pfronten.de/15.0.html

Samstag, Juni 28, 2008

Der Breitenberg in Pfronten

endlich ist der Schnee weg und wir können hoch hinauf, wird auch Zeit, denn die Transalp rückt immer näher. Also sind wir Chantal, Wolfgang und ich am Sonntag den 22 Juni 2008 los zum Breitenberg in Pfronten. Diese Tour hat Transalp Niveau. Ein gut ausgebauter Forstweg führt von der österreichischen Seite steil hinauf zur oberen Liftstation des Hochalm Sesselliftes. Auf ca. 6 km überwindet dieser Forstweg ca. 600 Höhenmeter. Die Steigung ist stets 10%, manchmal sogar mehr. Keine horizontalen Abschnitte zur Erholung.



Grandios dafür die Aussicht von oben auf Pfronten mit seinen vielen Dörfern und das Füssener Land mit Forgensee. Selbst die Königsschlösser waren sichtbar. Hier stehen wir am Geländer vor der Ostlerhütte. Eine Schiebepassage von ca. 200 Höhenmeter führt von der oberen Liftstation zur Ostlerhütte. Besser man läßt das Rad an der oberen Sesseliftstation stehen. Der Weg zur Ostlerhütte ist aus meiner Sicht zu steil und nicht fahrbar, weder rauf noch runter. Insgesamt bringt die Breitenbergtour ca. 1100 hm wenn man von Pfronten Ried losfährt. Tolle Tour, toller Tag, ich freue mich schon auf die Transalp !!

Sonntag, Juni 08, 2008

Training, Training, Training ....

Training, Training, Training... die Fieberkurve bei den Transalpteilnehmern steigt und steigt, und damit auch die Unfälle, angestauchte Daumen, gebrochene Ellen und was sonst noch alles dem fieberhaften Training nicht gewachsen ist. Ich habe letztes Wochenende wieder im Allgäu trainiert. Eher ganz gemühtlich haben Chantal und ich die Auerbergrunde gemacht. Startpunkt war Aitrang. Der Blick vom Auerberg über die Allgäuer und Ammergauer Berge beeindruckt mich immer wieder.


Am nächsten Tag gings dann zum Pfänder durch das herrliche Oberallgäu. Begleitet haben uns Wolfgang und Katrin. Hier ein Bild von der Pfänder Bergstation auf den Bodensee. Die Abfahrt zum See über 600 Höhenmeter ist dann der Genuß überhaupt.


..und schneller als man glaubt befindet man sich bei den Seglern am Steg in Lindau und möchte jetzt eigentlich sein Bike gegen ein Segelboot tauschen. Hier im Oberallgäu liegen biken und segeln dicht beeinander und es ist nur noch eine Frage der Logistik beides gleichzeitig zu machen.

Samstag, Mai 17, 2008

Neues MTB

Hier ist es, ich habe mir endlich einen Traum erfüllt, ein High-tech Carbon Fully vom feinsten. Es war eine günstige Gelegenheit, als Jochen mir das Ding zu einem super Freundschaftspreis angeboten hat. Neu kann ich mir so ein Gefährt gar nicht leisten, dafür bekommt man ja schon einen gut erhaltenen Gebrauchtwagen.



Das Fully steht in Aitrang im Allgäu und ich bin auch schon fleißig auf Tour gewesen, hier am Schmudder Weiher, am Dampflok-Trail von Kaufbeuren nach Roßhaupten. Fährt sich echt toll so ein Fully, keine harten Stöße mehr in den Rücken oder zum Nacken.





Hier belohne ich mich gerade mit Schweinehaxe und Bier im Gasthof Kreuzstraße nach einer super Tour von Holzkirchen über den Taubenberg und der Moser 22 zur Kreuzstrasse. Begleitet haben mich Hans und Toni. Das sonnige Pfingstwetter machte diese Tour und die Touren im Allgäu zu einer absoluten Traumwoche für mich. So ausgerüstet freue ich mich schon auf unsere Transalp in diesem Jahr, von Berchtesgaden nach Triest !!

Dienstag, Januar 29, 2008

BOOT Düsseldorf

Alle Jahre wieder kommt die Bootsaustellung in Düsseldorf, die größte Messe dieser Art in Deutschland. Und alle Jahre wieder ein wenig das anfassen dürfen, wovn man eigentlich nur träumen kann. Ich stehe hier auf einer Hallberg Rassy 46. Würde ich mir kaufen wenn das Geld dazu reichen würde. Damit kann man bequem um die Welt segeln und das Leben genießen, eben noch ein Traum, noch !!

Dienstag, Januar 22, 2008

Ski heil

Ski heil heißt es am 19 und 20 Januar! Das erste sonnenreiche Skiwochenende verbringe ich zunächst mit einer genüßlichen Langlauftour in Oberjoch. Alles paßt, es ist sonnig, mild, schöner Schnee und eine lachende Angelika, die sich trotz anfänglicher Skepsis entschlossen hat mich zu begleiten.



Da es unsere erste Langlauftour in diesem Jahr ist wollen wir es gemühtlich angehen lassen und laufen nur 12 km an diesem Tag. Wir nehmen die Loipe nach Unterjoch und zurück. Ab und zu jagen 6 - spännige Hundeschlitten neben uns vorbei weil in Unterjoch auch noch ein Hundeschlittenrennen ausgetragen wird. Hier sitze ich gerade entspannt auf einem Holzstoß und erhole mich von der Tour !



Am nächsten Tag (Sonntag 20.01.08)fahre ich zum Pistenskilauf auf das Fellhorn bei Oberstdorf. Das warme und sonnige Wetter erlaubt das Skilaufen in Jeans und leichtem Pullover, genau so wie ich es am liebsten mag. Herrlicher Firnschnee am Nachmittag und eine Traumsicht auf die Allgäuer Berggipfel macht den Tag zum Erlebnis. Die Carving Skier habe ich mir samt Schuhe geliehen, kostet nur 21 € für den halben Tag.

Begleitet haben mich dieses mal die Jugentlichen aus Aitrang, Ramona, Christian und Tobi, hier bei einer kleinen Rast auf einem der zahlreichen Berggasthöfe. Ramona und ich nehmen am Schluß noch die Abfahrt ins Tal, die zu meinem Erstaunen in einem ausgezeichneten Zustand war. Ein super Ski-Wochenende das Lust auf mehr macht !!

Samstag, Januar 12, 2008

Das Dinner

Schon etwas länger her, aber noch nicht zu spät kommt dieser Blog. Alljährlich treffen wir uns zu einem gemeinsamen Dinner. Wir, sind Freunde aus unserer ehemaligen Studentenzeit, alle wohnhaftig gewesen im 13.Stock des Studentwohnheimes in München - Freimann, von weitem erkannbar am BMW Markenzeichen.


Dieses Jahr treffen wir uns am 29.12.2007 in Bremen, weil ich da wohne. Schon eine Leistung für die Freunde aus Süddeutschland den Weiswurstäquator zu überqueren. Wie immer wird bei diesem Dinner viel diskutiert und weltverbessert.




Dieses Jahr war ein mehrgängiges Geflügeldinner ausgewählt, daß mit einer köstlichen Fois Gras Canard begann, wie man auf den Tellern sehen kann.Anschließend folgte ein Salat Landais mit Gesier, Straußenmedaillons auf Ingwerrotkohl und Conftit Ois auf Apfelkompot



und dann zum Schluß ein flambiertes Vanilleis auf heißen Waldfrüchten serviert. Bon Apetit hieß es für alle.
Nächstes Jahr wird dann in Reinholds Junggesellenküche ein Weiswurstdinner mit Variationen der Münchner Weiswurst zelebriert. Mal sehen, wie das ankommt.

Sonntag, Dezember 23, 2007

frohe weihnachten

die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr verbringe ich noch in Ulm. Ich wohne dann bei meiner Tante in Aitrang, das ist in der Nähe von Kempten im Ostallgäu. Diese Gegend zeigt sich immer noch tief verschneit und Nachts geht die Temperatur auf -10 Grad zurück.




wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Sonntag, Dezember 09, 2007

Erlebnisweihnachtsmarkt Bad Hindelang

Ursprünglich dienten die Weihnachtsmärkte dazu, den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit zu geben, sich mit winterlichem Bedarf einzudecken. Im Laufe der Zeit wurden die Märkte zu einem festen Element des weihnachtlichen Brauchtums. Zum eigentlichen Weihnachtsfest sind die meisten Weihnachtsmärkte bereits wieder geschlossen. Dieser hier hat schon heute seinen letzten Tag.


Heute ist der 9. Dezember und ich bin hier mit Tante Elfriede und mit meiner Cousine Gabi im Erlebnis-Weihnachsmarkt in Hindelang. Erlenisweihnachtsmarkt wohl deßhalb, weil der ganze Ort zu einem Weihnachtsmarkt umfuktioniert wurde. An viele Ecken wird "Kommet Ihr Hirten" life geblasen.



Zum Hindelanger Weihnachtsmärkten gehört auch ein künstlerisches oder kulturelles Rahmenprogramm. Es gibt hier eine sehr schöne Puppenausstellung und es wird traditionelle Hanwerkskunst aus dem Allgäu demonstriert. Beeindruckend ist die weihnachtliche Beleuchtung im ganzen Ort.


Schließlich finde ich in einer dunklen Ecke auch noch einen Handwerkskünstler der die traditionellen allgäuer Filzhüte herstellt.So einen habe ich schon lange gesucht und gepaßt hat dann auch noch einer. Also hatte ich meine Bescherung, jetzt besitze ich einen allgäuer Filzhut. Wir haben dieses Kulturprogramm noch mit einem Jägertee abgerundet.

Sonntag, November 25, 2007

Lüneburg und Japanisch kochen...

Letztes Wochenende waren wir bei Angelika in Lüneburg und haben an einer eindrucksvollen Führung durch das Salzmuseum und einer Stadtbesichtigung teilgenommen. Jetzt wissen wir, daß Salz im Mittelalter einen enormen Wert hatte. In Lüneburg reicht der unterirdische Salzstock bis an die Oberfläche und daher hatten die Lüneburger es leicht das mit Salz gesättigte Oberflächenwasser abzusaugen, das Wasser zu verdampfen und das weiße Gold über die Ostsee nach Skandinavien zu bringen, wo der frische Fisch durch Einsalzung haltbar gemacht wurde. Der Ostseehandel blühte also im Mittelalter prächtig und Lüneburg war eine reiche Hansestadt. Die Lüneburger Saline arbeitete bis 1970 und hinterließ einen riesigen Hohlraum im Salzstock, in den ein Teil der Stadt langsam versinkt, bis heute noch. Man bekommt eben nichts umsonst auf dieser Welt.

Dies alles haben wir anschließend bei einem Japanischen Essen in Angelikas Praxis diskutiert. Genial dieser Edelstahltisch auf dem direkt gekocht wird. Obwohl diese Art des Kochens in Japan sehr verbreitet ist, kommt dieser Tisch aus Bayern. Im Prinzip ist es die ürsprünglichste Art Wok Gerichte zu kochen und wer schon mal in Japan war hat diese Art des Kochens sicherlich in den vielen kleinen Imbißrestaurants genossen.

Donnerstag, November 01, 2007

Mein Empfang bei Georg


im Mai diesen Jahres, also schon länger her, konnten wir bei Georg Busch im Weissen Haus bei einem Empfang ausländischer Gäste teilnehmen. Dachte gar nicht dass davon auch Fotos gemacht wurden, aber jetzt schwappt da plötzlich so ein Ding über den Teich. Na schön jetzt wisst Ihr dass ich Georg auch schon mal die Hand gegeben habe.

Die Nacht der Bremer Köche


















An einem einmaligen Erlebnis konnten Chantal und ich am 14.Oktober 2007 in der Havanna Lounge in Bremen teilnehmen. Es war die Nacht der Bremer Köche. Geboten wurde ein Dinner für anspruchsvolle Gourmees aus Bremen und umzu, zubereitet von 5 Spitzenköche Bremens. Champagne und Wein waren im Preis inbegriffen.


Vom Studium der Weinkarte wurde einem buchstäblich schwindelig. So war es uns dann auch hinterher. Alles Portugisische Weine vom allerfeinsten. Das beste ist aber, daß wir alle Rezepte des 5 gängigen Menüs mitbekommen haben.

Wer mich demnächst in Bremen besucht, wird von mir gleich mit Gänselebermousse, gebratenem Meeräschenfilet in Weisweinschaum, Krautwickel vom Hirschrücken oder im schwarzen Olivenöl pochierter Seeteufel überrascht werden.






Dieses Bild hat Chantal beim Champagne Empfang gemacht, vor dem abarbeiten der Weinkarte.

Sonntag, Oktober 21, 2007

Absegeln in der Ostsee


Die Segelsaison geht nun mit raschen Schritten zu Ende. Angelika hat zum letzten mal in diesem Jahr zu einem kleinen Wochenendtörn auf der Ostsee eingeladen. Also starten wir, Andrea, Siegfried und ich am 20.10.2007 von Heiligenhafen mit einem 42 Fuß Schärenkreuzer in See. Angelika ist kurzfristig krank geworden, so sind wir nur zu dritt. Die Bonito Wettervorhersage sagt Nordwind der Stärke 4 BF für Samstag voraus und am Sonntag Wind mit 3 BF aus Ost und volle Sonne. Also nichts wie ab nach Warnemünde. Spi hin, Spi zurück. Leider ist es anders gekommen. Auf halber Strecke hat uns der Wind verlassen, Andrea wurde Seekrank, es ist lausig kalt und trotz Blystersegel kamen wir nicht mehr voran. Wir sind umgekehrt. Hier die Ansteuerung durch die Fehmarnsundbrücke von Ost nach West.



Am nächsten Tag stellt sich dann doch noch das vorhergesagte Wetter ein, volle Sonne und Wind aus Ost. Es hat mich schon geärgert daß wir umgekehrt sind, aber so ist segeln, es kommt immer anders als man denkt. Hier Andrea,wieder von Seekrankheit erholt, und Siegfried auf der Cayenne Pfeffer.

MTB Tour rund um den Säuling

Das Ammergebirge
läßt uns nicht los. Am Samstag den 13.10.2007 starten wir, Wolfgang mein Neffe, Bernhard sein Freund und ich, zu einer MTB Runde um den Säuling. Wir starten in Füssen und fahren erst mal hinauf zu den Königschlösser. Dort gehts rechts ab und wir fahren hoch über dem Alpsee durch das bunte Herbstlaub in Richtung österreichischer Grenze nach Pflach im Lechtal.



In Reute gehts vorbei an den Stuibenfällen hinauf zum Plansee. Der Aufstieg ist steil aber es ist eine sehr leichte Schiebepassage.







Die Bikefahrt geht entlang am Nordufer des Plansees. Um diese Jahreszeit ist hier niemand mehr, wir sind fast allein, kaum vorzustellen wenn man weiß wie voll es hier im Sommer ist. Der Plansee empfängt uns mit den für diese Jahreszeit typischen Herbstfarben. Aber es ist lausig kalt und wir gönnen uns im Hotell Forelle erst mal einen Cappuchino



So gestärkt schieben wir das Rad den Schützensteig hinauf zur Jägerhütte und sausen das steile Pöllattal hinab. Mir tun die Biker immer leid, die sich diese extrem steile Auffahrt hinaufquälen. Das königliche Gasthaus Bleckenau empfängt uns dann mit einem guten Bier und einem Schweinsbraten. Trotz Sonne ist es aber lausig kalt, ganz anders als vor zwei Wochen, da saßen wir hier noch im T-Shirt in der Sonne. Die Tour um den Säuling ist wirklich sehr schön und weniger anstrengend, wenn man sie andersherum fährt als beim Moser beschrieben.